
Ein Baustellen-Report zum Streckenausbau Berlin - Rostock 2005 - 2007
Stand Frühjahr/Sommer 2006
Ein Kurzbesuch des Bahnhofes und seines früheren Leiters des Bahnhofes , Hugo Hehl, veranlasste uns, auch an dieser Stelle über die Ausführung der Bauarbeiten zu berichten.
Das Stationsschild des Bahnhofs Laage/Meckl (Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
Die
Streckensanierung bezieht sich auf einen Teil der ehemaligen Lloyd-Bahn
von 1886 und der Ertüchtigung der Strecke zwischen Lalendorf und
Rostock zur Hafenabfuhrmagistrale für den ab 1958 gebauten
Überseehafen Rostock. Die Lloyd-Bahn errichtete damals diesen
Streckenabschnitt als eingleisige Nebenbahn, während die
Ausbauarbeiten ab 1960 eine zweigleisige Hauptbahn beinhalteten. Der
weitere Ausbau beinhaltete die Fernsteuerung einzelner
Unterwegsbahnhöfe 1979 auf der rund 42 km langen Strecke sowie die
Elektrifizierung bis 1985. Das war für die DR damals ein gewaltiges Vorhaben, nachdem mit dem KKW Lubmin die Energiebasis
gesichert werden konnte. Der erste Zug, ein Güterzug, fuhr am
15.12.1985 um 13.06 Uhr mit einer E-Lok bespannt durch Laage. Die
Strecke war für eine Geschwindigkeit von 120 km/h ausgebaut und
wurde durch die Rohstofftransporte vom Hafenumschlag stark beansprucht.
Einst fuhr über diese Strecke auch der Städte-Express von
Rostock nach Berlin und retour. Der Verschleiß der Strecke war
offensichtlich, mit Kleinreparaturen war hier nicht mehr zu helfen. Um
die Strecke für die Zukunft tauglich und für eine höhere
Geschwindigkeit zulässig zu machen, musste eine Generalsanierung
vorbereitet werden. Im Rahmen des Ausbauprogramms der Gesamtstrecke
Rostock - Berlin
ist dies der erste Abschnitt, der derart einem Neubau unterzogen wurde.
Neubau ist das richtige Wort, denn nach dem Gleisrückbau erfolgte
auch eine teilweise Erneuerung des Unterbaus, damit der Oberbau eine
neue belastbare Unterlage erhält. Die Fahrleitungsanlagen wurden
komplett demontiert, um sie den neuen Anforderungen entsprechend neu aufzubauen.
Hatte Laage früher mechanische Stellwerke der Bauart Stahmer,
wurde ab 1964 ein Gleisbildstellwerk der Bauform GS II DR eingebaut.
Auch die Stellwerksbauart hat mit der Streckensperrung seit 12.12.2005
ausgedient, für einzelne Bahnhöfe, wie Subzin-Ließow, blieb noch ein Baustellenverkehr mit Handweichenbetrieb, aber künftig wird die Strecke von der Leitzentrale in
Berlin gesteuert und die Örtlichkeit von einem ESTW in
Modulbauweise. Das Gebäude für Laage steht bereits, leider
unschön vor dem Empfangsgebäude auf der Bahnsteigseite
platziert. In Kavelstorf steht es östlich der Gleisanlage des
Bahnhofes.
Soweit ein Auszug aus dem Bauvorhaben. Im Detail sieht manches doch ganz anders aus.
Da
ist zum ersten der witterungsbedingte Bauverzug zu nennen, der die
voraussichtliche Wiedereröffnung der Strecke zum Fahrplanwechsel
im Dezember 2006 nicht ermöglicht, es soll nach gegenwärtig
aktuellen Aussagen der kleine Fahrplanwechsel im Mai 2007 werden. Dann
soll die Strecke voll, d.h. zweigleisig, in Betrieb gehen.
Die
Bahnhöfe Subzin-Ließow und Laage müssen für die
bedeutsamen Anschlüsse des Großtanklagers und eines
Betonwerkes mit Dieseltraktion befahrbar bleiben und werden von
Güstrow über das Teilstück der
Güstrow—Plauaer Eisenbahn über Glasewitz—Plaaz
bedient.
Auf
dem ersten Bild sehen wir die Situation, wo auch der Lokschuppen von
1890 und der Triebwagenschuppen ( der Triebwagen diente dem
Schülerverkehr) von 1925 abgerissen werden (Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
Wie sieht es anderen Orts an der Strecke aus?
Im Bereich des früheren Haltepunkte Prisannewitz wird der Unterbau (Schotter ) erneuert, eigenartigerweise hängen hier noch die alten Fahrleitungsanlagen. In Scharstorf ist der Unterbau fertiggestellt.
Der Bahnhof Kavelstorf lässt
schon seine neuen Konturen erkennen. Die ersten Gleise liegen, der
Hausbahnsteig wird errichtet und die Alcatel-Stellwerkstechnik im ESTW
wird installiert. Hier wird das als Kulturdenkmal eingestufte
Empfangsgebäude in Klinkerbauweise erhalten und bildet weiterhin
den Zugangspunkt zum später unbesetzten Haltepunkt. Offen bleibt die spätere Nutzung .
Im
rechten Bild sehen wir die Gleisgruppe der nördlichen Ausfahrt mit
der abzweigenden Strecke (Weiche) zum Bf Rostock Seehafen. Zum Bahnhof
Rostock Hbf verläuft die Strecke weiterhin eingleisig, deshalb
werden die von Süden kommenden Streckengleise zusammengeführt.
(Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
Im Bahnhof Laage ist die Fußgängerbrücke zum Bahnsteig 2 mit Beginn der Bauarbeiten am
20.03.2006 demontiert worden. Ein Neubau wird nicht benötigt, da
künftig alle haltenden Reisezüge den Bahnsteig 1 benutzen
werden. Kreuzungsgleise wird es nicht mehr geben, nur Durchfahrgleise
und das Anschlussgleis zum Fluglatz.
Offen
bleibt, was mit den nicht mehr benötigten und in wenig gepflegtem
Zustand befindlichen Empfangsgebäuden von Laage und Plaaz wird.
Sie stehen zu Verkauf, aber wer will sie?
An
dieser Stelle sei vermerkt, dass die Einheitsbauten der
Bahnhofsgebäude und Fernsteuerstellwerke der Strecke wie in
Scharstorf und Subzin-Ließow funktionslos werden und abgetragen
werden können.
Die nach 1960 errichteten Empfangs und Relaisgebäude der Ausbaustrecke Rostock—Laalendorf, hier Subzin-Ließow (Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
Haltepunkt Laage-Kronskamp
Der Bauzustand des neuen Haltepunktes am 25.7.2006 (Foto copyricht (c) Lothar Schultz)Der Haltepunkt war erst mit dem Aufbau des Wohngebietes für die Flugplatzbeschäftigten der NVA/ BW an
der Strecke eröffnet worden. Trotz zahlreichem
Wohnungsrückbau wird der Hp weiterbestehen, da sich im Umfeld
eingrößeres Gewerbegebiet angesiedelt hat.
Wohin mit den Baustoffen und Erdmassen?
Zeitweilige
Lagerplätze für Alt- und Neu-Baustoffe finden sich längs
der Strecke in nicht erwarteten dichten Abständen. Zeigt es uns
doch, welche Erdmassen bewegt werden müssen. Mit der heute
verfügbaren Technik ist das allerdings kein vergleichbares Problem
wie beim Streckenausbau 1960 ff.
Dalwitzhof bei Rostock
Ein weiteres Teilstück der Strecke ist der Neubau des Kreuzungsbauwerkes Dalwitzhof
im Verknüpfungspunkt der Lloyd-Bahn mit der Tessiner und
Güterbahnhofsstrecke, die zwar nur noch bis zur Verbindungskurve
nach Kassebohm befahren wird. Hier wurde die sog.
„aufgelöste Doppelte Kreuzungsweiche“ mit den
anschließenden Gleisen ausgebaut, die Brücke ausgehoben und nun werden die Widerlager und Flügelmauern stabilisiert Die Wiederinbetriebnahme ist für September vorgesehen
Nach dem Ausbau der Überbau-Konstruktion werden auch die Widerlager auf dem Mauerwerk saniert (Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
Hier
mündet die elektrifizierte Nebenstrecke von Güstrow ein. Das
Gleis im Bereich des Bahnhofes liegt noch, werden hierüber doch
die Treibstofftransporte für den Flugplatz Laage geführt.
Auch hier wird es nur noch einen Bahnsteig geben, an dem alle
Reisezüge halten werden. Die übrigen Nebengleise sind alle
abgebunden und werden demontiert. Auf dem Bild sehen wir gerade den
Beginn des Setzens der Masten der neuen Bahnsteigbeleuchtung.
(Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
Diese Bilder vom Bf Laage wird es nicht wieder geben. OME am Bahnsteig 1 vom Gleis 2 stehen. Aufnahmen vom 22.04.2005Ursprünglich sollte per 9.12.2006 der Verkehr eingleisig auf der als Magistrale bezeichneten (ausgebauten einstigen Lloyd-Bahn) mit Tempo 90 wieder aufgenommene werden, aber nach dem verspäteten Baubeginn im Frühjahr 2006 entschieden sich die Verantwortlichen anders. Sie beschlossen, den Verkehr zu diesem ursprünglichen Datum nicht aufzunehmen und dafür zweigleisig per kleinem Fahrplanwechsel im Mai 2007 die Betriebsaufnahme fest zu schreiben. Aktuell ist zum Jahresende 2006 auch noch, dass ab diesem Datum erstmals ein ICE-Flügelzug von/ bis Berlin die Direktverbindung Rostock—München herstellen soll. Freuen wir uns auf das neue Angebot. Wann die Gesamtstrecke Rostock—Berlin für die Ausbaugeschwindigkeit von 160 km/h fertig gestellt wird. Muss gegenwärtig noch als offenbezeichnet werden. Offiziell wurde nach mehrfacher Verschiebung bereits eine Jahreszahl 2013 genannt, es kann jedoch auch schon 2012 werden oder erst 2015. Das hängt von Weichenstellungen im DB-Konzern ab, je nach Festlegung von Prioritäten. Oder sollte die Politik im Zusammenhand mit der Entscheidung zur Eigentumsfrage von „Netz“ etwas mehr auf Beschleunigung des Vorhabens setzen?
Machen wir uns mit dem Bautenstand vertraut:
Das nachfolgende Bild zeigt die Fahrleitungsmontage im Bereich von Lalendorf (von der Brücke aus) in Richtung Plaaz. Der Oberbau zeigt schon eine hohe Qualität. Die im Gesamtprojekt vorgesehene Grundüberholung der Brücke über die B 104 zeigt sich äußerlich nicht . Der ehemalige Bahnhof Plaaz wird künftig nur noch als Abzweigstelle für die elektrifizierte Nebenbahn nach Güstrow sein. Die Gleisanlage ist fertig gestellt, die Fahrleitungsanlage ebenfalls, müsste u.E. vielleicht noch nachgespannt werden.
(Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
(Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
Beachtenswert ist, dass die alte Fußgängerbrücke saniert und wieder eröffnet wird. Sonnst hätte man auf den 2. Bahnsteig verzichten müssen. Der im Bild sichtbare Bautrupp beräumt die Gleisanlagen von liegengebliebenen Werkstoffen und Fremdkörpern. Unfertig stellt sich der Bahnsteigzugang von der Landesstraße über den Bahnhofsvorplatz dar, weil am Fototag fast unpassierbar, unbefestigt.
Sehr zum Leidwesen des früheren Bahnhofs-Dienstvorstehers stellt sich die Situation am ehemaligen Bahnhof Laage
dar. Es gibt zwar noch das Bahnsteig– und Anschlussgleis (zum
Flugplatz), aber wehmütig stimmt das verlassene
Bahnhofsgebäude, die verbaute Bahnsteigseite mit Oberleitungsmast
und ESTW auf dem ehemaligen Bahnsteig. Der Bahnsteigzugang von der
maroden Bahnhofstraße ist fertiggestellt und das ehemalige
Bahnmeistergebäude, jetzt privat erworben als Wohnhaus, ist
eingezäunt am Vorplatz.
(Foto copyricht (c) Lothar Schultz)Die Lokachse steht als Denkmal vor dem Zugang.
Der Haltepunkt Kronskamp für die ehemalige Wohnsiedlung der Flugplatzbeschäftigten errichtet, steht eigentlich überdimensioniert in der Landschaft. Viele Wohnblocks sind abgerissen und das neue Gewerbegebiet hat sich jenseits der B 103 angesiedelt. Schwerlich dem fußläufigen Einzugsbereich zuzuordnen. Die Bahnsteiganlage ist fertig, die Fußgängerbrücke wird gerade saniert, nur die Fahrleitungsanlage muss noch montiert werden.
(Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
Im Bahnhof Kavelstorf lagen bereits Ende August die neuen Gleise. Die Fahrleitungsanlage lässt einen fertigen Eindruck erkennen. Interessant ist die neugestaltete Abzweigung/ Ausfädelung der eingleisigen Strecken zum Hbf Rostock und Seehafen Rostock. Das ESTW ist fertig, die Signale sind gesetzt, der Betrieb könnte beginnen.
(Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
Eine Gleisplanskizze:
(Zeichnung copyricht (c) Lothar Schultz)
Die Abzweigstelle Dalwitzhof bei
Rostock ist gleisseitig bereits zum 06.09.2006 fertiggestellt worden.
Der Triebwagenverkehr nach Tessin wurde zu diesem Zeitpunkt wieder
aufgenommen. Die Fahrleitungsanlage fehlte damals noch. Zum Jahresende
2006 ist sie komplett fertiggestellt worden Die Brücke über
die Strecke zum ehemaligen Güterbahnhof wurde ausgebaut und
grundsaniert. Rechts im Bild ist noch das entbehrliche Stellwerk Daf zu
erkennen.
(Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
Stand Sommer 2007
Inzwischen
sind 4 Wochen nach Beginn des Sommerfahrplanabschnittes vom
Jahresfahrplan 2007 vergangen und so ist es an der Zeit, mal
Rückschau auf das Baugeschehen zu halten.
Per 30.05.2007 waren die seit dem 11.12.2005 andauernden Bauarbeiten abgeschlossen und die rund 42 km lange Strecke abgenommen. Verkehrten zurvor noch eine Reihe Baufahrzeuge und ein „Geschwindigkeitsmesszug“ auf der Strecke, so waren von diesem Tag an die ersten Güterzüge von und zum Hafen Rostock unterwegs. Auch fanden für die Veolia-Ostseeland-Verkehr Schulungsfahrten mit ihren Talent-Triebwagen statt, die im Regionalverkehr auch mit 120 km/h fahren dürfen.
Der Ostseeland-Verkehr Tw hält am neuen und einzigen Bstg in Laage (Foto copyricht (c) Lothar Schultz)Bei
Streckenbeobachtungen ist festzustellen, dass alle Unterwegsbahnhöfe
„verschlankt“ wurden, also Weichen ausgebaut, Nebengleise stillgelegt (aber
nicht ausgebaut) und Bahnhöfe verschlossen wurden. Die ganze Strecke ist jetzt
ohne örtliches Personal. Die Sicherungstechnik wird von der Betriebszentrale
Berlin gesteuert über ein Estw Güstrow mit Stellrechnern auf den ehemaligen
Bahnhöfen. Die Fahrdienstleiter wurden umgesetzt, z.T. bis Ribnitz-Damgarten an
der Strecke Stralsund—Rostock.Der Streckenabschnitt von Rostock nach Kavelstorf
ist wie eh eingleisig geblieben und auf eine Fahrgeschwindigkeit von 100
km/h begrenzt. Das wird hauptsächlich an der nahe Niex liegenden Warnowbrücke
von 1924 liegen. Aber die gesamte Strecke ist für eine Achslast von 25 Tonnen
ausgebaut.
Am
10.06.07 begann der fahrplanmäßige Personenverkehr auf der Strecke und damit
auch der ICE-Verkehr mit einem Paar zwischen München und Rostock (Sa+So bis/von
Warnemünde). Das ist ja nun mehrfach durch die Medien gegangen. Die Nutzung des
Zuges lässt noch viel zu wünschen übrig, denn das Verkehrsangebot muss sich
erst weiter bekannt machen.
Der ICE 1000 durchfährt am 19.6.07 um 7,34 Uhr den Bf Kavelstorf (Foto copyricht (c) Lothar Schultz)Wegen
anderer Baustellen auf der Gesamtstrecke ist er nur 18 Minuten schneller als
die über Güstrow fahrenden Regional-Express-Züge. Nach den Pannen mit der
Sicherungstechnik der ersten Tage läuft das System stabil, aber im Winter? Der
kommt ja noch.
Nach
der ICE-Taufe am 11.6.07 in Warnemünde saß auch Herr Mehdorn im Sonderzug-ICE
wegen Signalstörung im Bf Laage fest und konnte nur mit Ersatzsignal nach rund
20 min Halt weiterfahren.
Mit
der aufgekommenen Diskussion und Entscheidungen auf höchster Stelle zum Bau der
Fehmarn-Belt-Querung mit einer 20 km langen Brücke bis 2018 ist die DB
eigentlich angehalten, die Gesamtstrecke Rostock—Berlin nicht erst 2015,
sondern früher fertig zu stellen, um der Wirtschaft zu zeigen, auch hier im
Land stellen wir uns auf die neue europäische Situation ein.
Ein Blick durch das
Teleobjektiv auf die für 100 km/h ausgebaute Trasse zwischen Kavelstorf und
Dalwitzhof mit der in der Mitte liegenden Warnowbrücke (Foto copyricht (c) Lothar Schultz)
Aber
die Entscheidungswege im DB Vorstand sind unergründlich! Das zumindest zeigen
uns die vergangenen Jahre, wo immer wieder neue Gründe dargestellt wurden,
warum der Ausbau Rostock—Berlin nicht schneller vonstatten gehen könne.
Ursprünglich sollte die Gesamtstrecke im Jahr 2000 fertiggestellt werden. Aussichtsreich
erschien es 2003 noch für das Jahr 2008. Aber das ist nun Geschichte…
Text und Fotos Lothar Schultz
Aufbereitung für das WWW Dr. Wolfgang Kabatzke
MEV Rostock 21.12.2004 / 28.02.2009
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